|
Im
Devon-Zeitalter vor 400 Mio. Jahren entstand Schiefer bei der
Gebirgsfaltung aus im Meeresschlamm abgelagerten Tonschichten. Durch
Seitendruck im Faltungsprozess erhielten die Tonmassen die für Schiefer
typische Spaltbarkeit. Erst die richtige chemische und mineralogische
Zusammensetzung ergibt die für den Verbraucher wichtige Farb- und
Wetterbeständigkeit.
Es kommt hier sehr auf die Seriosität und Langzeiterfahrung des
Schieferanbieters an. Theis-Böger bietet hier im Sinne der Verbraucher
überdurchschnittliche
Garantieleistungen.
Ein guter Schiefer ist absolut resistent gegen aggressive Einwirkungen
aus der Atmosphäre und Chemikalien aller Art. Er unterliegt lediglich
seiner naturgegebenen Verwitterung innerhalb der Lebensdauer von ca. 80
bis 120 Jahren. Unser Schiefer ist widerstandsfähig gegen Flugfeuer
(Brandklasse A1) und frostbeständig.
Assulo® und Altlayer® Schiefer haben die allgemein bekannte
Anthrazitgraufärbung. Bei Sonneneinstrahlung ergibt sich eine einmalige
Glanzwirkung, wie sie nur bei Naturprodukten zu finden ist. Monte Color®
Schiefer gibt es in der natürlichen Farbtönen schilfgrün und
smaragdgrün, bordeauxrot und multicolor.
3
Gründe für Schiefer
-
ökonomisch rentabel
Je nach Gewinnungsstätte hält ein guter
Schiefer 80 bis 120 Jahre bei gleichzeitig niedrigen Wartungs- und
Unterhaltungskosten. Nachfolgende Generationen werden nicht mit hohen
Entsorgungskosten konfrontiert, da Schiefer ein reines Naturprodukt
ohne Schadstoffe ist. Neue verlegefreundliche Deckungsarten lassen
auch die Erstinvestition sehr nahe an die Kosten ähnlicher
Kunstprodukte heranreichen.
Die überzeugende Farb- und Glanzwirkung
von TB-Schiefer hebt sich wohltuend von Imitaten und anderen Alternativen ab. Monte Color® Schiefer in den verschiedensten Naturfarben ergibt
für sich allein oder in Kombination mit Assulo® oder Altlayer®
Schiefer eine
überzeugende Farbwirkung, die jeden
Betrachter zum Verweilen einlädt.
> Energiearme Gewinnung
Mit Ausnahme der Rohblockgewinnung besteht
die Schieferproduktion immer noch zu einem hohen Anteil aus
Handarbeit. Im Gegensatz zu anderen Dachbaustoffen ist keine
künstliche Hitzebehandlung notwendig. Die Schiefer-Decksteine werden
in der Produktion lediglich mechanisch bearbeitet. Der
durchschnittliche Energieverbrauch pro qm Dachschiefer liegt deutlich
unter 3 kW/h, ist damit äußerst umweltfreundlich und schont die
vorhandenen Energiereserven unserer Erde.
> Umweltverträgliche Abbaumethoden
Die Verpflichtung zu
Rekultivierungsmaßnahmen binden stillgelegte Übertageabbaue wieder
harmonisch in den Naturkreislauf ein. Oft finden sich hier aufgrund
der Absperrungen seltene Exemplare aus Fauna und Flora.
Untertagegruben, wie z. B. Altlay, haben keine negative Bedeutung für
die Landschaft. In der Grube anfallendes Abraummaterial dient zum
Auffüllen von Hohlräumen. Der Abfall in der späteren
Weiterverarbeitung wird für Bodenbelege, Mauersteine, Wegebau sowie
als neutraler Zuschlagstoff für die Zementindustrie genutzt. Das für
die Arbeitsvorgänge Sägen und Bohren notwendige Oberflächenwasser wird
chemisch nicht verschmutzt und nach entsprechender Partikelfiltrierung
im internen Kreislauf weiter genutzt.
> Reines Naturprodukt ohne Schadstoffe
Die Tatsache, dass Schiefer dieser Aussage
voll gerecht wird, ist sowohl für die Beschäftigten in der Gewinnung
und Produktion als auch für die Weiterverarbeitung auf der Baustelle
heute mehr denn je von äußerster Wichtigkeit. Darüber hinaus leben
Hausbewohner mit einem(r) Schieferdach (-fassade) gesund und natürlich
sauber. Im Brandfall entstehen keine schädlichen Gase und Säuren.
> Lange Lebensdauer, keine
Entsorgungsprobleme
Die Entscheidung für den Baustoff Schiefer
ist eine äußerst sinnvolle Investition für viele nachfolgende
Generationen. Bei gleichzeitig minimalem Wartungsaufwand entstehen in
ferner Zukunft keinerlei Entsorgungsprobleme. Als reiner Naturbaustoff
hat Schiefer einen extrem niedrigen Deponiebedarf und ist natürlich
grundwasserneutral.
|